Aktuelles

Hier finden Sie aktuelle Informationen zu Veranstaltungen, Workshops und Vorträgen der Rasper & Busch Unternehmensberatung.

Miele – World of diversity

Workshop: Machtspiele – Status und Kommunikation

von Wiebke Pennekamp

Als Praktikantin der Unternehmensberatung Rasper & Busch hatte ich die Möglichkeit, an dem von Christiane Rasper geleiteten Workshop für Mitarbeitende der Firma Miele teilzunehmen. Im Folgenden möchte ich kurz meine Eindrücke und Erkenntnisse schildern.

Beeindruckt haben mich die Art der Wissensvermittlung durch Christiane Rasper, die unterschiedlichen Perspektiven auf das Thema Macht und der anschauliche Bezug auf konkrete Situationen des Berufsalltags. Die Verbindung von Leichtigkeit und Humor mit der konstruktiven Art zu diskutieren führte bei den verschiedensten Problemstellungen immer wieder zu zufriedenstellenden Lösungen.

Das teilnehmerorientierte Seminarkonzept ging auf: In Zweiergesprächen, Gruppendiskussionen und kleinen Präsentationen der Teilnehmenden wurde zunächst der Macht- und Statusbegriff auf verschiedenen Ebenen durchleuchtet und konkretisiert. Ebenso wurden die damit zusammenhängenden Emotionen thematisiert. Dabei ist es der Workshopleitern gelungen, eine offene und vertrauensvolle Atmosphäre zu schaffen. In den Redebeiträgen der Einzelnen kam dann auch wunderbar zum Ausdruck, wie unterschiedlich die Definitionen von Macht und Status ausfallen können und in welcher Vielfalt der Arbeitsalltag dadurch beeinflusst wird. Vielen Teilnehmenden ist erst dadurch klar geworden, wie selten es sonst der Fall ist, dass so differenziert und tiefgehend über die sensiblen Themen Macht und Status gesprochen wird, ebenso über die emotionalen Aspekte und die Auswirkungen auf Kommunikationssituationen.

Auch bei der Frage wie und wo die Einzelnen Macht und Statusverhalten im Arbeitsalltag erleben und wie sie darauf reagieren, schaffte Christiane Rasper die Basis für einen bemerkenswert konstruktiven Umgang miteinander. Sie bewertete nicht negativ, wenn persönliche „Schwächen“ benannt wurden sondern bedankte sich bei den jeweiligen Personen für Ihre Offenheit. Das ermutigte und führte  zu konstruktiven Auseinandersetzungen in der Runde. Die Workshopleiterin motivierte die Gruppe ihre sogenannten „Schwächen“ lieber als „Lernfelder“ zu sehen, die zu jeder Persönlichkeit gehören und die man bearbeiten kann.

Durch die wertschätzende Atmosphäre konnten alle auch aus den Erfahrungen von den anderen lernen. Selbst wenn diese gänzlich verschieden zu den eigenen waren, konnten Sie eine Erkenntnis und einen persönlichen Gewinn daraus ziehen.

Am Nachmittag ging es sehr interaktiv weiter. Den Fokus legte Christiane Rasper nun auf konkrete Strategien, die in der Praxis helfen, die Kommunikation möglichst auf Augenhöhe zu halten und schlagfertig verbale Attacken abzufedern. Zum einen thematisierte sie die für eine gelassene, humorvolle Reaktion benötigte innere Haltung – wobei sie selbst mit bestem Beispiel voran ging. Zum anderen bestückte sie den „rhetorischen Handwerkskoffer“ der Teilnehmenden mit Strategien, die in konkreten Situationen einen geeigneten, intelligenten und souveränen Konter ermöglichen. Auch hier hat mich die Nähe zu alltäglichen Situationen beeindruckt.

Positiv aufgefallen ist mir auch die Transferleistung der Teilnehmenden, manche erstmal abstrakte Information auf ihre jeweilige Situationen zu beziehen. Die vielen konkreten Beispiele und die lebendige Darstellung ganz unterschiedlicher rhetorischer Strategien, die Christiane Rasper lieferte, erleichterten den Transfer vom Wissen zum Handeln. Dass dies humorvoll geschah, tat ein Übriges für eine lockere, motivierte und produktive Atmosphäre.

Insgesamt habe ich den Workshop als sehr positiv und bereichernd für alle wahrgenommen, was sich auch in der Rückmelderunde  zeigte. Vor allem der Fokus der Seminarleiterin auf der Lösung von Problemen hat mir verdeutlicht, dass durch Kommunikation und Austausch viele scheinbar unlösbare Konflikte und verfahrene Situationen mithilfe neuer Inputs aufgeweicht, geklärt oder gelöst werden können.

Christiane Rasper ist es durch ihre Art der Interaktion mit der Gruppe gelungen, viel Wissen und viele praktische Impulse zu transferieren. Es hat mir gefallen, dass sie immer wieder gebeten hat, Beispiele aus dem eigenen beruflichen Alltag zu liefern und diese dann flexibel in die Präsentation integriert hat.

Interessant war für mich weiterhin, dass Männer und Frauen in diesem Workshop geschilderte Situationen anscheinend auf unterschiedliche Weisen wahrgenommen haben. Oft haben Männer die vorhandenen Konflikte tendenziell weniger belastend eingeschätzt und teilweise die erarbeiteten Reaktionen mit den rhetorischen Strategien nicht einordnen können. Es war schön zu sehen, wie die Frauen dann den männlichen Teilnehmenden die Situationen aus ihrer Perspektive erklärt haben und dadurch Missverständnisse deutlich wurden. Mir erschien es so, als ob das Problem, dass Frauen häufiger unter den männlichen Strukturen leiden als diese es wahrnehmen, bei einigen Männern präsenter geworden ist. Auch war es spannend zu sehen, dass einige Teilnehmende durch den Workshop erst genauer die möglichen Problematiken durch Macht- und Statuskommunikation erkannt haben.

Zum Schluss möchte ich mich noch einmal bei Christiane Rasper bedanken, dass ich an dem Workshop teilnehmen durfte. Es hat mir viel Freude gemacht, zu sehen, wie die Ideen und Folien in der Praxis „zum Leben erweckt“ wurden und mehr als nur eine Datei auf dem Computer waren.

Es war sehr motivierend zu sehen, dass alle Beteiligten die Veranstaltung als rundum gelungen erlebt und einen großen Mehrwert aus dem Tag gewonnen haben.


26.02.2020 – Agil und digital – wie kann der Bielefelder Mittelstand
sein Potential besser nutzen? Praxisbeispiele und Förderprogramme

Talkrunde mit Christiane Rasper

Die sehr gut besuchte Veranstaltung machte das große Interesse des Bielefelder Mittelstands an den Themen Digitalität und Agilität deutlich. Die Bandbreite der Beiträge und der Praxisbeispiele zu gelungenen Umsetzungen dieser Herausforderungen zeigte sehr konkret die Unterschiedlichkeit der Perspektiven des Mittelstands auf diese wichtigen Themenbereiche.

Das Verständnis von Digitalität reichte von der Digitalisierung von Akten bis hin zu umfassenden Konzepten, die Digitaltät und Agilität als Changemanagementprozess auffassten.

Als Gast der Talkrunde ging es Christiane Rasper zunächst um eine Klärung der Begrifflichkeiten Digitalisierung und Agilität und darum, wie diese beiden Themen miteinander verknüpft sind, sowie um die unterschiedlichen Perspektiven des Mittelstands darauf. Sie machte deutlich, was Digitalisierung und Agilität für die Entwicklung einer Unternehmenskultur bedeuten:  Strukturen und Rollen verändern sich, die Anforderungen an Teams und Führungskräfte ebenso. Wo bisher eine vertikale Unternehmensstruktur vorherrschte, sind Digitalisierung und Agilität aufs engste mit der Entwicklung einer horizontalen Struktur verbunden. Ebenso thematisierte Rasper welche  Konsequenzen für Unternehmensberatungsprozesse und das Coaching von Teams und Führungskräften damit einhergehen. Alle Diskutant*innen der Talk-Runde waren sich einig, dass eine professionelle Begleitung und Beratung den Prozess der Digitalisierung und den Aufbau agiler Konzepte für Unternehmen wesentlich erleichtert. Außerdem trägt eine positiv gelebte Fehlerkultur im Sinne von „Irrtümer und Scheitern dürfen sein“ dazu bei, dass kreative Lösungen entstehen und mit Mut neue Wege beschritten werden.

21.03.2020 – 27. Infobörse Frau & Beruf

Zum 27. Mal lädt das Netzwerk „Frau und Beruf“ zur Infobörse in die Volkshochschule in der Ravensberger Spinnerei ein. Christiane Rasper und Alexandra Busch gestalten den Workshop Flexibilität als Chance – Neue Wege auf dem Arbeitsmarkt.

Was brauchen berufstätige Frauen, um die Veränderungen des Arbeitsmarktes z.B. in den Bereichen „home office“, flexibilisierte Arbeitszeiten und Digitalisierung für sich selbst gut nutzen zu können? Welche Perspektiven eröffnen sich durch Fach- und Führungskräftemangel? Im Workshop werden Herausforderungen und Chancen der aktuellen Veränderungsprozesse reflektiert.

Wann? 21. März 2020, 13.00 Uhr bis 14.30 Uhr

Wo? VHS Bielefeld, Ravensberger Park 1, Raum 240

Der Besuch der Börse einschließlich der Teilnahme an allen Angeboten ist kostenlos und ohne Anmeldung möglich. Für Kinderbetreuung ist gesorgt.

Das ausführliche Programm der 27. Infobörse Frau und Beruf finden Sie hier.


24.05.2019 – Thüringer Landeszeitung: Junge Frauen sollen für Mathematik und Technik begeistert werden – Interview mit Alexandra Busch

Mehr junge Frauen sollen für Studienfächer und Berufe im mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich begeistert werden.

Erfurt. Zu DDR-Zeiten waren Frauen in mathematisch-naturwissenschaftlichen Studiengängen und in technischen Berufen nicht die Ausnahme, sondern die Regel. Heute muss um das Interesse junger Frauen für diese Berufsbereiche intensiv geworben werden. Daher laden am Dienstag, 4. Juni, die Thüringer Koordinierungsstelle für Naturwissenschaft und Technik (Thüko NWT), die FH Erfurt und die LEG Thüringen Studentinnen zu einer Veranstaltung ein.

Dass es so schwer ist, die Enkelinnen-Generation der Baggerfahrerinnen und Ingenieurinnen aus DDR-Zeiten für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (Mint) zu begeistern, hat gesellschaftliche Ursachen: Dass sich junge Frauen im Osten, die um 2000 geboren wurden, bei der Berufs- und Studienwahl „fast so wie die jungen Frauen aus den alten Ländern verhalten, zeigt, wie stark individuelle Berufswünsche von kollektiv geprägten Bildern und Diskursen“ abhängen, sagt Alexandra Busch.

In der DDR gab es für Frauen im technischen Bereich kaum eine Hemmschwelle. Mittlerweile gibt es freie Berufswahl und das heißt auch: Ich werde nicht gelenkt. Warum muss sich bei den jungen Frauen dennoch etwas ändern?

Das Berufswahlverhalten zeigt, wie stark individuelle Wünsche von gesellschaftlichen Entwicklungen und Erwartungshaltungen und von kollektiv geprägten beziehungsweise tradierten Bildern und Diskursen geprägt worden sind. Obwohl Männer und Frauen in Deutschland gleichberechtigt sind und theoretisch jeden Beruf ergreifen und ausfüllen können, wirken sich Traditionen, Vorurteile und unbewusste Voreingenommenheiten nach wie vor auf kollektive Berufsbilder und individuelle Berufswünsche, Karriereplanungen und Karriereverläufe aus. Hinzu kommen konkrete Entwicklungsbedarfe und -bedürfnisse in Wirtschaft und Wissenschaft, die die Berufsplanung junger Menschen ebenfalls beeinflussen. Hinzu kommt: „You can’t be what you can’t see.“

Das heißt?

Je mehr Baggerfahrerinnen und Ingenieurinnen ihre Berufsrollen selbstverständlich und selbstbewusst ausfüllen und je geringer ihr Orchideenstatus ist, desto größer ist die Chance, dass junge Frauen im familiären oder Lebenswelt-Umfeld und in den Medien eine Vielzahl lebendiger, vielfältiger und inspirierender Vorbilder finden. Wer Chancengleichheit erreichen möchte, muss von Anfang an – also schon im Kindergarten und in der Schule – für eine gelebte Praxis der Anerkennung von Vielfalt, also vor allem für Offenheit, Respekt und Durchlässigkeit sorgen. Junge Menschen, die immer wieder eigene und neue Wege suchen müssen, brauchen Ermutigung, Ermöglichung und überzeugende Vorbilder.

„Erfolgreich als Frau“ heißt?

Erfolgreich werde ich, indem ich mein Selbstbewusstsein stärke und mich mit professioneller Kompetenz und persönlichem Engagement den Anforderungen und der Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt stelle. Erfolgreich bin ich, wenn ich ungebremst Leistung erbringen und Freude an meiner Arbeit haben kann. Nach außen sichtbar erfolgreich bin ich, wenn ich Wirtschaft und Wissenschaft wesentlich mitgestalte, aktiv in Führung gehe und selbst Vorbild werde; erfolgreich bin ich aber auch dann, wenn ich mir meine persönlichen Karrierevorstellungen ungehindert und unbehindert, also mit Freude und hohem Engagement, erfüllen kann und dabei selbst entscheiden kann, ob und wie ich unterschiedliche berufliche und private Rollen miteinander in Einklang und Balance bringe.

Vernetzung ist ein Thema beim Mint-Geflüster. Was bringen Netzwerke?

Netzwerke sind dann extrem hilfreich, wenn alle Beteiligten mit einer klaren, möglichst gemeinsamen Zielsetzung und ausgewogenem „give & take“ aktiv sind. Der Aufbau und die Pflege belastbarer Netzwerke erfordert im Unterschied zum „Speed-Dating“ Zeit und Verbindlichkeit. Gut gepflegte, lebendige Netzwerke und die darin mögliche aktive Ansprache von potenziellen Unterstützer*innen, Förderer*innen und Mentor*innen sind wichtige Karrierebausteine.

Haben Sie konkrete Tipps für junge Frauen, die in den Mint-Bereich wollen?

Wichtig ist, sich sehr gut über die besten und zu ihnen passenden Studien- und Ausbildungswege zu informieren, während des Studiums frühzeitig Praxiskontakte zu knüpfen und Praxiserfahrungen zu sammeln, sich erfahrene Bündnispartner*innen und Mentor*innen zu suchen. Wichtig ist, Klarheit über die eigenen Ziele und die eigene Motivation zu gewinnen, sich nicht verschrecken zu lassen, immer wieder neue Mutquellen zu erschließen und Konflikte und Konkurrenzkämpfe im beruflichen Feld niemals persönlich zu nehmen. Wichtigstes Motto: „I do it my way!“


Mit Geist und Witz erfolgreich.

10. Salon D’Esprit mit Rasper & Busch

„Klare Perspektive, kraftvoll voran“, lautet das Motto von Christiane Rasper und Alexandra Busch. Mit Leidenschaft und Weitblick begleiten die Unternehmensberaterinnen seit über 25 Jahren Frauen in ihrer beruflichen Weiterentwicklung. Als „Rasper & Busch Unternehmensberatung“ deutschlandweit tätig und 2015 von Sigmar Gabriel als Vorbildunternehmerinnen ausgezeichnet, entwickelten sie vor 12 Jahren in Bielefeld ein neues Veranstaltungsformat: In Anknüpfung an die Salon-Tradition der weiblichen Avantgarde der 1920er Jahre und aus dem Wunsch heraus eine lebendige After-Work-Veranstaltung für berufstätige Frauen anzubieten, entstand 2005 der erste Salon d’esprit.

Weiterführende Perspektiven

„Wir wollen in entspannter Atmosphäre inspirieren und Wissen weitergeben“, so Christiane Rasper, „und das auf eine humorvolle und leichte Weise“. Über den Tellerrand zu schauen, sei ein wesentliches Merkmal ihrer Arbeit, so Alexandra Busch. „Ein gegen den Strich gebürstetes Denken lässt neue, oft ungewohnte und deshalb weiterführende Perspektiven, entstehen.“

Impulse und Inspiration für weibliche Karriereplanung

Rasper & Busch haben die persönliche und berufliche Weiterentwicklung von Frauen im Fokus: „Nicht artig, sondern einzigartig“, „Königin, was sonst!“ und „Mut tut gut“ sind nur einige Titel der über 50 Veranstaltungen der vergangenen 12 Jahre, die bislang mehr als 1500 Besucherinnen nach Bielefeld lockten. Kommunikation, Selbstpräsentation und Work-Life-Balance gehören, den vielfältigen Herausforderungen weiblicher Karriereverläufe entsprechend, zum Themenspektrum der abendlichen Kurzworkshops.

Netzwerke ohne Machtspiele

Viele Frauen treffen sich regelmäßig im Salon d‘esprit zu Wissenstransfer, Austausch und Networking. „Ich mag die entspannte Atmosphäre unter den Frauen“, so Marion Körkemeier, Architektin aus Bielefeld, „hier kann ich ohne Machtspiele netzwerken und bekomme neue Impulse für meine selbstständige Arbeit“. Dass Christiane Rasper und Alexandra Busch in ihrer Art sehr unterschiedlich sind, empfindet die Architektin als bereichernd: „Beide ergänzen sich auf großartige und unterhaltsame Weise in ihrer Präsentation“.

„Tu’s einfach“ – Klarkeit, Klartext, Karriere 2017/18

Der 10. Salon d’esprit steht im Zeichen der „Entscheidungsfreude“, „Tu’s einfach“ ist die Botschaft an die Salonteilnehmerinnen. Der erste Salonabend der neuen Reihe findet am 8.11.2017 ab 19.30 Uhr im Foyer der Thomas Kirche in Bielefeld Schildesche, Westerfeldstraße 46 statt. Das Thema lautet „Entscheiden – das bringt’s“. Auch dieser Salon wird mit der typischen Rasper & Busch– Mischung stattfinden, der die Veranstaltungsreihe seit 12 Jahren prägt und dem Salon seine eigene, ganz persönliche Note gibt: geistreich, witzig und zu jeder Leichtigkeit bereit.

Text: Michaela Heinze
Fotos: Rasper & Busch
http://www.salon-desprit.de


Workshop: „In zweifelhaften Fällen entscheide man sich für das Richtige“

Rasper & Busch-Workshop zum Thema „Die richtigen Entscheidungen fällen“ auf der Fraueninfo-Börse am 10.02.2017 im Gebäude der VHS im Ravensberger Park

Sie möchten Ihre Entscheidungsfreudigkeit einschränken oder lahmlegen? So geht’s:

  • Bedenken Sie so lange alle Eventualitäten, bis es zu spät ist.
  • Fragen und berücksichtigen Sie zuerst die anderen, damit Sie sich nicht mit „einsamen Entscheidungen“ exponieren.
  • Versuchen Sie, alles richtig und es allen recht zu machen.
  • Fürchten Sie sich vor Kritik, Ablehnung und Konflikten und versuchen Sie, niemandem weh tun.
  • Verbergen Sie Ihre Entscheidungsfreude und -kompetenz, um weder „machtorientiert“ noch „dominant“ wirken.

Mit Hilfe solcher und anderer Verhinderungsstrategien schwächen wir uns selbst. Wir stellen unsere guten Ideen, unsere Kraft und Stärke, unsere Wünsche und Bedürfnisse zurück. Wir übernehmen Verantwortung, wo wir nicht zuständig sind, verschieben notwendige Entscheidungen auf „später“ und lavieren uns durch.

Aber kaum macht man es anders, schon klappt es: Wir zeigen Ihnen in unserem Workshop, wie Sie Entscheidungen nicht auf die lange Bank schieben und Ihre beruflichen und persönlichen Entwicklungs- und Führungspotenziale mit Spaß an der Freude weiter ausbauen.

Workshop-Leitung

Christiane Rasper & Alexandra Busch, seit 25 Jahren Inhaberinnen der Rasper & Busch Unternehmensberatung, www.rasper-busch.de, entscheidungsfreudige Coaches und Trainerinnen.

25 Jahre Rasper & Busch –  25 Jahre Beratungskompetenz in Bielefeld

Zu unserem diesjährigen Jubiläum erwartet Sie ein spannendes Programm mit neuen Impulsen und Netzwerkabenden.

Details erfahren Sie in den kommenden Tagen hier.


Verleihung der „NRW Unternehmerinnen-Briefe“

Wir freuen uns mit unserer Kundin Marion Körkemeier über die Verleihung des Unternehmerinnen-Briefes.


unternehmensWert:Mensch plus

Christiane Rasper und Alexandra Busch sind nun auch für das neue Beratungsprogramm unternehmensWert:Mensch plus als Prozessberaterinnen des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales akkreditiert.


Christiane Rasper


Alexandra Busch


8. März – Internationaler Frauentag

Passend zum internationalen Frauentag stellen Christiane Rasper und Alexandra Busch im Rahmen ihres ehrenamtlichen Engagements als Vorbildunternehmerinnen ihr diesjähriges Programm vor.


„Von Expertinnen lernen“ – Das Rasper & Busch-Vorbildunternehmerinnen-Mentoring

Um die weibliche Unternehmenskultur in auch in OWL zu stärken, bieten Christiane Rasper und Alexandra Busch ein kostenloses Vorbildunternehmerinnen-Mentoring-Programm für Frauen an.

2014 sind Rasper & Busch vom BMWi als Vorbildunternehmerinnen ausgezeichnet worden: Seit 1995 sind sie als Initiatorinnen verschiedener Modellprojekte und als engagierte Förderinnen selbstständiger Frauen über die Grenzen OWLs hinaus bekannt.

Nun gehören sie zu den aktiven Mitgliedern des Netzwerkes, initiieren Meetings, nehmen als Multiplikatorinnen an Veranstaltungen im Hochschulkontext und in Gründerinnen-Netzwerken teil und bieten beruflich aktiven Frauen u.a. in ihrem Salon d’Esprit eine lebendige Informations- und Vernetzungsplattform.

„Ein Leben als Unternehmerin bietet große Chancen und gleichzeitig viele Freiräume und Gestaltungsmöglichkeiten. Noch entscheiden sich aber viel zu wenige Frauen für diesen Weg. Gemeinsam wollen wir daher den Grundstein für eine weiblichere Unternehmenskultur und mehr Gründerinnengeist in unserem Land legen.“ (Brigitte Zypries, Bundesministerin für Wirtschaft und Energie)

Als langjährig erfahrene Beraterinnen verfügen Christiane Rasper und Alexandra Busch über ein etabliertes und lebendiges Kooperationspartner_innen- und Kund_innennetzwerk, das sie seit 2014 auch für den Auf- und Ausbau eines eigenen Vorbildunternehmerinnen-Mentoring-Programms nutzen.

Mentoring als Chance

Wer selbst schon die Chance hatte, an einem Mentoring-Programm teilzunehmen, weiß, was dieses Format den beteiligten Mentees an Inspiration, Ermutigung und handfester Unterstützung bietet und welche Freude Mentorinnen an der Weitergabe ihres Wissens, ihrer Erfahrung und dem Kontakt mit (potentiellen) Nachfolgerinnen entwickeln.

Das Rasper & Busch Vorbildunternehmerinnen-Mentoring

Das Rasper & Busch Vorbildunternehmerinnen-Mentoring fügt sich einerseits in die Tradition erprobter und etablierter Mentoring-Programme „von Frauen für Frauen“ ein, setzt aber mit dem erklärten Auftrag der „Förderung weiblichen Unternehmergeistes“ im Kontext der Initiative „FRAUEN unternehmen“ gleichzeitig noch einmal einen besonderen Akzent: Alle am Programm beteiligten Mentorinnen sind langjährig erfolgreiche Unternehmerinnen oder Freiberuflerinnen. Aktiv am Programm beteiligt sind z.B. die Bielefelder Verlegerin und Schreibtrainerin Cordula Haux, die ebenfalls als Vorbildunternehmerin ausgezeichnete Sitzmöbelherstellerin Inge Brünger-Mylius aus Löhne, Eva Hoffmann, die 2009 den ersten Malort in der Tradition Arno Sterns in Ostwestfalen eröffnet hat, die heute 27 Jahre alte Ruth Schaps, die mit großem Erfolg ein eigenes Nachhilfeinstitut führt und zehn weitere, in ganz Deutschland aktive Unternehmerinnen, viele von ihnen Ingenieurinnen und z.T. in der Führungsverantwortung für mehr als 100 Beschäftigte.

Wie Brigitte Zypries sind auch Christiane Rasper und Alexandra Busch überzeugt: „Über Vorbilder lässt sich am besten vermitteln, dass der Beruf Unternehmerin große Chancen und Gestaltungsmöglichkeiten bietet.“

Pro Durchgang, der zwischen 6 und 9 Monaten dauert, nehmen vier bis sechs Mentees an dem 2015 gestarteten Programm teil. Zielgruppen des Mentoring-Programms sind Unternehmensnachfolgerinnen, Start-Up-Gründerinnen, Handwerksmeisterinnen und Freiberuflerinnen in eigener Praxis.

Resonanz und Feedback

Zufriedene Mentees der ersten Durchgänge des Rasper & Busch Vorbildunternehmerinnen-Mentorings heben hervor:

  • „Von meiner Mentorin habe ich gelernt, dass Konfliktbereitschaft und Konfliktmanagementkompetenz zum Handwerk einer jeden Unternehmerin dazugehören.“
  • „Meine Mentorin hat mich auf sehr anschauliche Art und Weise davon überzeugt, dass Unternehmensnachfolge nicht notwendigerweise auf Kosten von Selbstverwirklichung und Familienplanung gehen muss: heute weiß ich aus eigener Erfahrung, dass Familiengründung und Unternehmensaufbau nicht im Widerspruch stehen müssen.“
  • „Mit meiner Mentorin habe ich viel gelacht – gerade über meine Anfängerfehler. Im Laufe der Zeit bin ich klarer, toleranter und in meiner Führungsrolle sicherer geworden.“
  • „Kompetenz und einen langen Atem – dass ich das brauche, um langfristig erfolgreich zu sein, hat mir meine Mentorin vermittelt. Dafür bin ich ihr heute noch dankbar.“
  • „Als Existenzgründerin hilft es, von professioellen Menschen unterstützt zu werden. So auch von einer Mentorin, die schon lange im Business tätig ist. Eine Frau, die sich ehrenamtlich in regelmäßigen Abständen mit mir trifft. Die mit mir Fragen, Entscheidungen, Ängste bespricht, mich in Entscheidungen unterstützt, und neue Impulse gibt. Ich finde dieses Prinzip hervorragend und hoffe, dass ich diese Unterstützung auch einmal an eine Gründerin weitergeben darf.“

Das Vorbildunternehmerinnen-Mentoring umfasst neben der professionellen, individuellen Begleitung der Mentoring-Tandems durch Christiane Rasper und Alexandra Busch Impuls-Workshops, Vernetzungstreffen und die Möglichkeit eines Coachings.

Alle Angebote finden im Rahmen des ehrenamtlichen Vorbildunternehmerinnen-Engagements von Christiane Rasper und Alexandra Busch statt und sind für die Mentees kostenlos.

Mentee-Bewerbungen sind unter mentoring@rasper-busch.de jederzeit herzlich willkommen.


19.06.2017 – Als Vorbildunternehmerinnen zu Gast bei Wirtschaftsministerin Brigitte Zypries

Christiane Rasper und Alexandra Busch, Vorbildunternehmerinnen und Inhaberinnen der Rasper & Busch Unternehmensberatung, sind seit 2014 engagierte Mitglieder der Initiative „FRAUEN unternehmen“, die nun über die ursprünglich geplante Laufzeit verlängert worden ist. Wirtschaftsministerin Brigitte Zypries beim gestrigen „Hofgespräch“ im BMWI: „Es ist toll, dass 100 Vorbild-Unternehmerinnen ehrenamtlich an Schulen oder Universitäten über ihre Arbeit oder Gründung sprechen. Denn starke Frauen stehen für ein starke Wirtschaft.“ Alexandra Busch und Christiane Rasper sind dabei!


Christiane Rasper, Brigitte Zypries und Alexandra Busch am 19.06.2017 in Berlin



Vorbildunternehmerinnen Alexandra Busch und Christiane Rasper


Vorbildunternehmerin Christiane Rasper und Bundesaußenminister Sigmar Gabriel (2015)Vorbildunternehmerin

Alexandra Busch und Bundesaußenminister Sigmar Gabriel (2015)